Kommunikation ist immer und überall

Unser gesamtes Leben ist Kommunikation – vom ersten Schrei eines Neugeborenen bis zum letzten Seufzer. Wir kommunizieren permanent, selbst wenn wir nicht reden. Auch unser Verhalten ist Kommunikation – nonverbal, ja sogar unbewusst.

Der Blick einer Mutter in die Augen ihres Babys und dessen Blick zurück ist klassische bidirektionale nonverbale Kommunikation, ohne Sprache. Doch nicht nur mit Menschen, sondern auch mit anderen Lebewesen, die von uns ausgesendete Signale empfangen können, kommunizieren wir ständig. Unser Blick in die Augen eines Tieres wird vom eigenen Hund als liebevoll oder als tadelnd empfunden; ein fremder Hund sieht den Blick möglicherweise als Gefahr oder gar als Agression an. Angst einflößende Grimassen gelten sowohl bei Menschen als auch bei Tieren seit jeher als wirksame nonverbale Kommunikation vermeintlicher Stärke.

Auch mittelbar kommunizieren wir, nämlich durch unser Erscheinungsbild, unsere Körper­haltung, unser Auftreten und wie wir uns kleiden: zerissene Jeans oder Designerkleid, Lederarmband oder goldene Luxusuhr, Fahrrad oder Sportcabrio. Golfen oder Kegeln, Segeln oder Angeln, Motorsport oder Wandern, Fußball oder Schach – sogar unser Freizeitverhalten ist Kommunikation. Fazit:

Wir können nicht nicht kommunizieren!

Die Gesamtheit der von uns ausgesendeten Kommunikationssignale formt unser Bild in der Öffentlichkeit, also wie wir wahrgenommen werden, und prägt unsere Außenwirkung – unser Image. 

Diese Erkenntnis gilt nicht nur für den einzelnen Menschen, sondern auch für eine Gruppe von Menschen, selbst wenn diese Menschen anonym bleiben, wie zum Beispiel in einem Unternehmen. Die unternehmens­bezogenen Handlungen aller im Namen des Unternehmens tätigen Organe und Mitarbeitenden, deren Auftreten und deren Erscheinungsbild prägen die Außenwirkung des Unternehmens. Es bildet sich so ein Unternehmensimage heraus. Von diesen zahlreichen Kommunikationsfaktoren lässt sich die offizielle Unternehmenskommunikation gezielt steuern und damit das Unternehmensimage beeinflussen.

Neben gesetzlich vorgeschriebenen Pflichtkommunikationen (beispiesweise für Kapitalgesellschaften und börsennotierte Unternehmen) spielt die selbstbestimmte Kommunikation (voluntary communication) eine wichtige Rolle bei der Außendarstellung eines Unternehmens. Diese Form der Öffentlichkeitsarbeit, auch PR (Public Relations) genannt, ist eine der Kernaufgaben der Unternehmensführung. Sie ist Teil des Marketings und ergänzt die Werbung. Betrachtet man das Unternehmen als Marke, so lässt sich durch gezielte Unternehmenskommunikation sogar ein Markenkern formen, in Übereinstimmung mit dem Marktauftritt und der Produktwebung.

Doch gilt es, nicht nur die nach außen gerichtete Unternehmenskommunikation strategisch zu planen und operativ umzusetzen, sondern auch die interne Kommunikation zu den Mitarbeitenden darf nicht vergessen werden. Die Außenwirkung eines Unternehmens sollte sowohl intern wie auch extern transparent, konsistent und glaubwürdig sein, damit eine einheitliche, positive Wahrnehmung des Unternehmens entstehen kann.

Ihr Unternehmensimage durch professionelle Öffentlichkeitsarbeit mitzuprägen, ist eine Herausforderung, der ich mich gerne stelle; nehmen Sie Kontakt mit uns auf.